Vergangenheit
Erste Kompositionen entstanden in der späten Kindheit, einzelne Solo-Klavierwerke entstanden zwischen 18 und 21. Es folgten Werke im Singer- und Songwriter-Bereich, Worldmusic, Eigenwilliges für Kleinformationen, Ballettmusik. 2001 entstand ein 70-minütiges Werk, „Lied des Lebens“ , das sich mit dem perinatalen oder frühen Kindstod in Form eines modernen Requiems auseinandersetzt und für Chor, 2 Solisten, Klavier und Perkussion geschrieben wurde. Weiter entstanden Gedichtsvertonungen, ein Kinder-/Jugendmusical, Werke für Orgel solo oder mit einem Instrument, Werke für Blockflöten-Orchester, Karfreitagswerke, ein Lehrmittel für Klavier in Form eines musikalischen Jahreskalenders, ein modernes Magnificat namens „Kenosis“, Jazz- & Worldmusic-Stücke.
Im 2024 habe ich die Kompositions-Serie “Creation and climate change” für verschiedene Chor-Besetzungen beendet. Nicht die Angst vor dem Klimawandel wird besungen, sondern Raum für eine Auseinandersetzung mit demselben geschaffen, welcher den Kopf mit dem Herz verbindet. «Creation and Climate Change» thematisiert mit fünf spezifischen Kompositionen den Klimawandel in Beziehung zur Schöpfung/dem Schöpfer. Ein Faktor, der der bisherigen Auseinandersetzung mit dem Klimawandel meist fehlte. Es erklingen Annäherungen an historische Kirchenmusiktexte, die jedoch mit dem aktuellen Umweltgeschehen in Zusammenhang gebracht werden. Mit “Ave terra”, dem dritten Teil, habe ich beim internationalen Kompositionswettbewerb des ISCM in Lettland 2022 einen dritten Platz, mit dem ersten Teil, “il cuolm vegn”, 2021 beim Schweizer Kompositionswettbewerb des ISCM eine spezielle Erwähnung erreicht.
Gegenwart
Würde „Beruf“ mit „Berufung“ gleichgestellt, würde klar „Komponistin“ dort stehen .
Ganz nüchtern betrachtet ist jedoch meine Teilzeit-Erwerbstätigkeit als Kirchenmusikerin die realistischere Bezeichnung.
Ich bin immer wieder mal solistisch als Pianistin und Sängerin unterwegs.
Seit meinem Stellenantritt 2025 an der Stefanskirche Hirzenbach spiele ich gelegentlich mit einer der bestehenden Bands oder Adhoc-Bands – vorwiegend an den Keys, aber auch am E-Bass oder Schlagzeug. Musikalisch bewege ich mich vor allem im Worship-Bereich, unter anderem mit der eigenen Worship-Reggae-Band „HIRZAFARI“. Aktuell entsteht ausserdem eine neue Gesangsformation.
Seit einigen Jahren spiele ich in der skandinavischen Folkformation “Pelimannit” mit drei Geigen und mir an den Tasten.
Zudem arrangiere ich einen Teil unseres Repertoires.
Darüber hinaus bin gelegentlich als Zuzügerin unterwegs – an den Mallets in einer Harmoniemusik-Formation oder am Kontrabass in einem Folk-Orchester.
Treffen Freizeit und gute Begleiter aufeinander, singe ich leidenschaftlich gerne Jazz.
Wann immer sich Zeit findet oder eine Idee unter den Nägeln brennt, komponiere und arrangiere ich.
Zukunft
Fast immer arbeite ich paralell an verschiedenen Projekten. Noch nicht abgeschlossen sind „Eons“ , ein grösseres Chorprojekt mit begleitenden Instrumenten zum Thema “Ewigkeit”, „Polygon“, ein mehrteiliges Minimal-Music-Werk für Schlagzeugensemble und vier Gesangsstimmen, „Unorthodox Spiritual Dance Music“, eine neue Form von ungewohnt grooviger geistlicher Musik, Spiritual Bossa Novas, eine Messe und ein Zyklus von vertonten Advents- und Weihnachtsgedichten.
Im 2026 steht für meinen Arbeitgeber für einen Advents-Event Songwriting für Kinder und Erwachsene an.